Energy Management

Energy Management: Wo der Unterschied entsteht

Eine PV-Anlage weiß nicht automatisch, wann die Wärmepumpe sinnvoll Warmwasser bereiten sollte. Die Wallbox kennt nicht zwingend den Ladezustand des Hausspeichers. Und ein Batteriespeicher entscheidet nicht, welcher Verbraucher im Gebäude gerade Priorität haben sollte. Genau diese Ebene verbindet das Energiemanagement.

Wallboxen und Elektrofahrzeug als Teil eines intelligenten Energiemanagements Wärmepumpe als steuerbarer Verbraucher im Energiesystem eines Gebäudes
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ErzeugenPV und weitere Energiequellen erfassen.
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SpeichernBatteriespeicher und thermische Speicher berücksichtigen.
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VerbrauchenWärmepumpe, Warmwasser, Wallbox und Verbraucher priorisieren.
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AutomatisierenRegeln, Prognosen und Gebäudenutzung zusammenführen.
Energy Management
PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox als ein System.
Mehr selbst erzeugte Energie sinnvoll nutzen – statt Systeme nebeneinander arbeiten zu lassen.

Viele Gebäude verfügen bereits über leistungsfähige Einzelkomponenten. Der eigentliche Hebel entsteht, wenn Erzeugung, Speicherung, Wärme und Mobilität gemeinsam betrachtet und intelligent gesteuert werden.

Was wir integrieren

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PV-Anlagen & WechselrichterErzeugung erfassen und in die Gesamtlogik einbinden.
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BatteriespeicherSpeicherzustände berücksichtigen und sinnvoll nutzen.
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Wärmepumpen & WarmwasserWärme bedarfsgerecht mit Energieerzeugung koppeln.
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Wallboxen & ElektrofahrzeugeLadevorgänge intelligent steuern und priorisieren.
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Gebäudeautomation & VerbraucherSteuerbare Lasten in die Energielogik einbeziehen.
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Messsysteme & VisualisierungVerbräuche transparent machen und auswerten.
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Klimaanlagen & RaumklimaKühlen, Lüften und Raumklima bedarfsgerecht in die Gebäudelogik einbinden.
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Sensorik & SteuereinheitenVorhandene Sensoren, Aktoren und Steuerungen in die Gesamtlogik integrieren.
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Schnittstellen, APIs & ProtokolleHersteller-Systeme über APIs, MQTT und weitere Standards verbinden.

Welche Systeme sinnvoll gekoppelt werden können, hängt von Herstellern, vorhandenen Schnittstellen und dem jeweiligen Gebäude ab. Deshalb beginnt ein gutes Energiemanagement mit einer Bestandsaufnahme statt mit einem pauschalen Produktversprechen.

Für Eigentümer & Bauherren
Mehr aus Ihrer Energie machen.

Wir stimmen PV, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Warmwasser, Wallbox und weitere Verbraucher so aufeinander ab, dass selbst erzeugte Energie möglichst sinnvoll im Gebäude genutzt wird.

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Praxisbeispiel

Eigenverbrauch gezielt erhöhen

„Sonnenenergie wird quasi verschenkt, wenn der Eigenverbrauch zu gering ist. PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox müssen deshalb als ein System gedacht und intelligent automatisiert werden.“
Dominik Lanzenberger · square | com

Im gezeigten optimierten Beispiel werden von 39,9 kWh PV-Produktion 70 % direkt selbst verbraucht und weitere 23 % im Batteriespeicher aufgenommen. Nur 7 % werden ins Netz eingespeist. Damit bleiben 93 % der erzeugten Sonnenenergie im eigenen Energiesystem.

Der wirtschaftliche Hebel: Einspeisung bringt bei neuen PV-Dachanlagen je nach Leistungsstufe derzeit rund 5,4–7,7 ct/kWh. Bei beispielsweise 32 ct/kWh Strombezug ist selbst genutzte Energie deutlich wertvoller.

Das Ziel ist nicht, einzelne Geräte möglichst oft einzuschalten, sondern Energiebedarf, Komfort, verfügbare Leistung und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander zu verbinden.

Der Regierungsentwurf zur EEG-Novelle 2027 sieht für neue kleine und mittlere PV-Dachanlagen zudem eine Begrenzung der Einspeiseleistung auf 50 % vor; das Gesetzgebungsverfahren läuft noch.

Vor Optimierung
Energieflüsse vor der Optimierung
Nach Optimierung
Energieflüsse nach der Optimierung
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