Energy Management: Wo der Unterschied entsteht
Eine PV-Anlage weiß nicht automatisch, wann die Wärmepumpe sinnvoll Warmwasser bereiten sollte. Die Wallbox kennt nicht zwingend den Ladezustand des Hausspeichers. Und ein Batteriespeicher entscheidet nicht, welcher Verbraucher im Gebäude gerade Priorität haben sollte. Genau diese Ebene verbindet das Energiemanagement.
Viele Gebäude verfügen bereits über leistungsfähige Einzelkomponenten. Der eigentliche Hebel entsteht, wenn Erzeugung, Speicherung, Wärme und Mobilität gemeinsam betrachtet und intelligent gesteuert werden.
Was wir integrieren
Welche Systeme sinnvoll gekoppelt werden können, hängt von Herstellern, vorhandenen Schnittstellen und dem jeweiligen Gebäude ab. Deshalb beginnt ein gutes Energiemanagement mit einer Bestandsaufnahme statt mit einem pauschalen Produktversprechen.
Wir stimmen PV, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Warmwasser, Wallbox und weitere Verbraucher so aufeinander ab, dass selbst erzeugte Energie möglichst sinnvoll im Gebäude genutzt wird.
Sie liefern PV, Wärmepumpe oder Elektroinstallation – square | com übernimmt die gewerkeübergreifende Integration, Automation und Optimierung.
Eigenverbrauch gezielt erhöhen
„Sonnenenergie wird quasi verschenkt, wenn der Eigenverbrauch zu gering ist. PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox müssen deshalb als ein System gedacht und intelligent automatisiert werden.“Dominik Lanzenberger · square | com
Im gezeigten optimierten Beispiel werden von 39,9 kWh PV-Produktion 70 % direkt selbst verbraucht und weitere 23 % im Batteriespeicher aufgenommen. Nur 7 % werden ins Netz eingespeist. Damit bleiben 93 % der erzeugten Sonnenenergie im eigenen Energiesystem.
Der wirtschaftliche Hebel: Einspeisung bringt bei neuen PV-Dachanlagen je nach Leistungsstufe derzeit rund 5,4–7,7 ct/kWh. Bei beispielsweise 32 ct/kWh Strombezug ist selbst genutzte Energie deutlich wertvoller.
Das Ziel ist nicht, einzelne Geräte möglichst oft einzuschalten, sondern Energiebedarf, Komfort, verfügbare Leistung und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander zu verbinden.
Der Regierungsentwurf zur EEG-Novelle 2027 sieht für neue kleine und mittlere PV-Dachanlagen zudem eine Begrenzung der Einspeiseleistung auf 50 % vor; das Gesetzgebungsverfahren läuft noch.


